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Yarncamp 2017

Moin zusammen

Am letzten Sonntag gab es keinen Strick-Schnack, denn Kathrin von der Küste war unterwegs. Das ist ja nichts Neues bei mir. Bin ich meistens. Doch dieses Mal war alles anders. Ich war in Frankfurt beim Yarncamp! Privat - naja fast  - als oceanandyarn und nicht als Kommunikationstussi wie sonst immer. 

Yarncamp, was ist denn das?


 

 

Bis zum Samstag war ich mir da auch nicht so sicher. Es hieß, dass es ein Barcamp für Stricker sei - männliche und weibliche. Ich schenke mir hier mal den Murks mit Stricker/innen usw. Mädels, ihr fühlt auch bitte auch angesprochen, ok?

 

Wo war ich? Ach ja beim Barcamp. Jetzt war ich immer noch nicht schlauer, obwohl ich Google gefragt habe. Egal - ich wollte es mir ansehen, denn ich hatte ein Early-Bird-Ticket für das ganze Wochenende und das hatte ich am 15.12.2016 gekauft! 

 

Ich wusste nur, dass ich mir drei Hashtags überlegen sollte, die mich beschreiben. Da waren sie wieder, meine drei Probleme. Jeder sollte auch noch einen Thermobecher mitbringen. Das habe ich leider überlesen. Durfte trotzdem bleiben. ;-)

 

 

Halb neun ging es los und zwar mit einer Goodiebag, die vom Allerfeinsten war. Die Sponsoren habe sich da echt nicht lumpen lassen und überall sah man überraschte und glückliche Gesichter. Bücher, Wolle, Anleitungen, ein Strickset für eine Yarncamp-Mütze mit einer Anleitung von Tanja Steinbach, Wolle und Kopfhörern (die Mütze hat Schlitze für Kopfhörer) von Schachenmayr und einer Nadel von KnitPro. Super! Ich zeige das Ergebnis in einem der nächsten Strick-Schnacks. 

 

Ich habe garantiert noch das eine oder andere vergessen - es war die reinste Wundertüte.

 

Dann ging es los. Das weltbeste Orga-Team aus Rebecca, Julia, Lutz & Sara hat sich vorgestellt und Lutz hat uns Neuen dann erklärt, wie dieses Yarncamp funktioniert. Ist gar nicht kompliziert. 

 

Und dann ging die Vorstellungsrunde mit den drei Hashtags los. Und obwohl es so viele Teilnehmer waren ging das erstaunlich flott. Wer bei Instagram, facebook, Twitter usw. unterwegs ist, nannte auch seinen "Social-Media-Namen" und immer wieder dachte ich: "Kenn ich und jetzt habe ich auch ein Gesicht dazu!" Das war schon toll. 

 

Sessionplanung

So ein Barcamp lebt von den Teilnehmern. Es ist nicht wie bei einer Konferenz, bei der schon vorher der Tagesablauf feststeht. Hier gestalten die Teilnehmer. 

 

Ich bin ja sonst die, die vorne steht und anderen etwas erzählt. An diesen beiden Tagen war ich nur - strickender - Teilnehmer. Und es gab genügend andere, die tolle Sachen angeboten haben. Jeder, der eine Idee für eine Session hatte, kam nach vorne und erklärte seine Idee. Dann wurde durch Handzeichen herausgefunden, wie viele Teilnehmer es ungefähr werden würden. Es standen insgesamt vier Räume zur Verfügung - unterschiedlich groß. Und je nachdem, wie viele Interesse hatten, wurden die Räume aufgeteilt.

 

Über den Tag verteilt fanden 20 dieser Sessions zu unterschiedlichen Themen statt. Da hatte ich oft die Qual der Wahl. Es war einfach in jedem Raum etwas Tolles los.

 

Für den ersten Tag habe ich mich dann für diese Themen entschieden:

 

- "Selbstgenerierende Muster" bei Doerthe

- "Maßnehmen für Oberteile bei Claudia 

- "Social-Media-Sprechstunde" bei Lutz

- "Malen mit Wolle" bei David Wasser

- "Doppelstrick" bei Katho

- "Top Down Stricken" bei Claudia 

- "Zopfen ohne Zopfnadel" bei Lexi

 

Zu jeder vollen Stunde begann eine neue Session in jedem Raum. 45 Minuten standen zur Verfügung und dann waren 15 Minuten Pause, um das ganze leckere Essen der Wohnküche zu genießen. Das war wirklich sensationell. Wer da hungrig gegangen ist, der war selber Schuld. Und erst der Kuchen - von pinkzombiebakes - vegan und der reinste Schokoschock - ganz wunderbar. *schwärm* 

 

 

Es war schon ein straffes Programm. Trotzdem blieb Zeit für einen Klönschnack und wir hatten viel Spaß. Kann man auf dem Foto von AleksNadine, und mir sehen. Auch wenn ich schon ein bisschen kaputt aussehen. Das Foto ist in der letzten Session des 1. Tages entstanden.

Die drei vom Yarncamp ;-)
Die drei vom Yarncamp ;-)



 

Tag 2 beim Yarncamp - der Qualitätstag

Da es Wochenendtickets gab und auch welche nur für Samstag oder Sonntag, waren am 2. Tag einige Teilnehmer nicht mehr da und es kamen neue Gesichter hinzu. 

 

Deswegen lief der Start mit der Erklärung des Yarncamps, Vorstellungsrunde und Sessionplanung genau so wie am Samstag ab. Dann waren die Themen wieder gesetzt und alle machten sich auf den Weg zu ihrer ersten Session. Vielleicht mit einem kurzen Umweg am Frühstücksbuffet vorbei. ;-)

 

Leider hatte ich mir ein Erkältung eingefangen und deswegen habe ich es am 2. Tag etwas langsamer angehen lassen. 

 

Bei mir ging es los mit "Strickcharts & Excel" von Claudia von himawari-knits und Franz-Josef.

Das war wirklich interessant und ich habe ein tolles Programm für Strickcharts kennengelernt. 

 

Danach habe ich mir noch einmal die Session von David angesehen. Es ist schon ein Erlebnis, wenn er voller Begeisterung von Kaffe Fassett und auch seinen eigenen Strickwerken berichtet. Er ist da eher unkonventionell unterwegs und meine Handarbeitslehrerin in der Schule hätte der Schlag getroffen, bei einem Blick auf seine Strickprojekt-Rückseiten. *ggg*

 

herzensrot und kunterbunt

Zwischendurch war noch Zeit die Aktion "herzenrot und kunterbunt" zu unterstützen, indem wir

10 x 10 cm Quadrate gestrickt haben. Also eigentlich die Maschenproben, die wir alle so "lieben".

 

Zwei Fliegen - eine Klappe: Ich habe auch gleich noch die neuen prym ergonomics ausprobieren können. Das sind die biegsamen Stricknadeln aus Kunststoff, die vorne so einen Gnubbel haben. Ich hätte nie gedacht, dass das damit klappt. Falsch gedacht - das lief super - der Gnubbel hat überhaupt nicht gestört. Doch, eine Sache war anders. Ich stricke ja wirklich locker, doch mit den ergonomics war mein Quadrat sehr fest gestrickt. Kenn ich so gar nicht von mir. Also Notiz an mich: "Bei ergonomics größere Nadelstärke wählen." 

 


Ich habe auch noch etwas über Sockenwolle färben bei Sonja und Fair Isle und Steeken bei Brigitte gelernt.

Und ich habe wieder sensationell gegessen. War das lecker! 

 

Es gab noch ganz viel mehr an diesen beiden Tagen. Das muss man einfach erlebt haben. Es hat mir wirklich

gefallen mit anderen zusammen zu sitzen, etwas zu lernen und dabei zu stricken - und in den Pausen ganz

viel zu klönen.

 

Ich werde mich ganz bestimmt auf die Lauer legen, um ein Wochenendticket für das Yarncamp Nr. 6

zu ergattern.

 

 Das war ein kleiner Einblick in mein Wochenende beim 5. Yarncamp in Frankfurt. Solltest Du die Gelegenheit haben 2018 dabei zu sein - unbedingt machen. 

 Kathrin, von der Küste



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Kommentare: 2
  • #1

    Jana (Dienstag, 07 November 2017 22:36)

    Schöner Beitrag! Nächstes Jahr hauen wir uns wegen der Karten wahrscheinlich die Köpfe ein �

    LG, Jana

  • #2

    Jana (Mittwoch, 08 November 2017 21:45)

    Hach... Ich hoffe, ich kann nächstes Jahr auch mal dabei sein. �
    Schöner Beitrag. �

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